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Ich friere den Moment ein

02.02.2010 Beauty Retusche

Und nun das Geheimnis von Hochglanzfotos oder Topmodelbildern … alles nur mehr schein als sein. Wie man Portraits oder ein Aktfoto mit einigen Schritten zum Superbild bekommt, welches auch noch natürlich und nicht überkünstelt wirkt, versuche ich hier einmal zu beschreiben.

Zuerst wird das Bild in Photoshop geladen und die Ebene dupliziert um das Original nicht zu zerstören.  Als nächstes klicken wir oben in der Menüleiste auf “ Ebene “ und dann “ Neue Einstellungsebene  “ — “  Tonwertkorrektur “  Die Ebene ist nun rechts sichtbar. Anschliessend wieder oben in der Menüleiste auf “ Ebene “ und dann auf Schnittmaske erstellen.

Achtung : Markiert nun wieder die Hintergrundkopie, dann wieder in der Menüleiste “ Ebene “ – “ Neue Einstellungsebene “ – “ Gradationskurven “ .  Anschliessend wieder Menüleiste “ Ebene “ – “ Schnittmaske erstellen “ .

Jetzt haben rechts die Originalebene, die Kopie davon und dann eine Ebene Tonwertkorrektur und eine Ebene Kurven.

Widmen wir uns den Ebene Tonwert und Kurven.  Zuerst macht einen Doppelklick auf das in der Ebene Tonwert angezeigte Icon so das sich ein Fenster öffnet. Dort könnt ihr mittels Regler das Bild nach eurem Geschmack bearbeiten. Anschliessend das gleiche Spiel durch einen Doppelklick auf das Icon bei Kurven. Auch hier nach eurem ermässen das Bild “ ausbalancieren “ .

Ab jetzt arbeiten wir wieder mit der Kopie des Originals, sprich der Hintergrundkopie. Mit Hilfe des Bereichs – Reparatur – Pinsels besser wir kleine Hautunreinheiten oder Pickelchen aus.

Glatte Haut ist der Wunsch von vielen, aber selten hat die Natur diesen auch erfüllt. So genannte Schwangerschaftsstreifen, Zellulitis usw.  kann man aber  auf Bildern halbwegs verschwinden lassen.

Die eben bearbeitete Ebene wird nochmals dupliziert und dann mit Hilfe von Strg+i Invertiert. Nicht erschrecken wie das Bild Plötzlich aussieht. Den Ebenenmodus am besten auf strahlendes Licht setzen. Anschliessend oben aus der Menüleiste “ Filter “ — “ Weichzeichnungsfilter “ — “ Gausscher Weichzeichnungsfilter “ mit Radius nicht höher als 8 Pixel anwenden. Hier ist eurer Augenmaß gefragt.  Benutzt danach übern gleichen Weg den unter sonstigen Filtern zu findenen Hochpassfilter mit einem Radius zwischen 10 und 20 Pixeln. Stellt danach die Deckkraft der Ebene so ein, das das Foto keine unnatürlichen Ränder oder Farbüberlagerungem hat.

Der nächste Schritt ist dann das glätten der Haut ohne dabei die Porenstruktur verloren geht. Achtet mal darauf, wenn ihr in einem Magazin ein Hochglanzfoto habt, ob ihr da noch natürliche Hautporen seht ? Zu 95% seht ihr keine weil die Haut zu stark geglättet wurde.

Deswegen gehen wir nun nicht über den Weichzeichnungsfilter sondern bestreiten einen anderen Weg.

Wir machen gleich 2 Kopien der Originalebene. Die erste Ebene ( Kopie ) wird auf den Modus  “ Abdunkeln “ gesetzt und die Deckkraft auf ca. 40 % gesetzt. Auf diese Ebene wird dann der Gaussche Weichzeichnungsfilter mit einem Radius von 40 Pixeln angewendet.

Die zweite Ebene ( Kopie ‚) setzen wir auf den Modus “ Aufhellen “ mit einer Deckkraft von 60 % . Auch hier den Gausschen Weichzeichnungsfilter mit einem Radius von 60 Pixeln anwenden.

Bis auf die beiden Ebenen blenden wir nun alle anderen aus. ( Das Auge neben den Ebenen anklicken )

Das braucht ihr, weil ihr nun diese beiden Ebenen auf eine Reduzieren müsst. Oben in der Menüleiste auf  “ Ebene “ — “ Sichtbar auf eine Ebene reduzieren “

Dieser Ebene wird eine Ebenenmaske hinzugefügt. Entweder unten auf die Menüleiste die unter den Ebenen aufgeführt ist auf das dritte Icon von links klicken oder oben in der Menüleiste über “ Ebene “

Mit einem Pinsel wird nun mit der Farbe schwarz alles ausgemalt, welches nicht Weichgezeichnet sein sollte. Schliesslich soll sich die Hautglättung ja nur auf die Hautbereiche beschränken.

Das wars eigentlich schon. Der Rest ergibt sich über testen und probieren.

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