04.03.2009 Die erste Kamera
Ein Artikel von mir vom 04.03.2009 : Nach wochenlangem Überlegen und Durchforsten von hunderten Testberichten und Kundenrezessionen, habe ich mich endlich entschieden und mir meine erste DSLR gegönnt. Vor dem Kauf habe ich mir überlegt, was ich überhaupt als Amateurfotograf so alles Fotografieren möchte und was ausreichend ist, meine Hobby fürs erste abzudecken. Ich rede hier bewusst vom Fotografieren und nicht vom Knipsen. Klar würde ich mich als Semianfänger zuerst als Knipser bezeichnen aber ich möchte im Laufe der Zeit doch den Level haben, das meine Bilder als Fotografiert angesehen werden und nicht als geknipst. Aber zurück zum Thema ..
Mann sollte als Anfänger sich sehr sehr gründlich überlegen was man möchte. Ich halte es für absolut übertrieben, mit dem „Strom“ zu schwimmen und sich dann das Beste vom Besten, was sich auf dem Markt befindet, zu kaufen. Ich denke, dass viele dann überfordert sind mit der Masse an Technik, die eine teure DSLR bietet und sowieso nur im Automatikmodus fotografieren. Da ich also erst einmal ein Gefühl für Digitale Spiegelreflexkameras bekommen wollte und ich am Anfang nicht über 600€ ausgeben wollte, habe ich mich dann für die Canon EOS 1000D entschieden die meinen Ansprüchen fürs erste vollkommen genügt. Gestern war es soweit und das gelieferte Packet wurde sofort aufgerissen. Der erste Eindruck war gewaltig wenn man zuvor nur mit der analogen Fuji Finepix 602Z gearbeitet hat. Der erste Dämpfer kam dann auch gleich, denn der Akku musste erst einmal 2 Stunden aufgeladen werden. Ärgerlich wenn man so voller Tatendrang ist. Nach 2 Stunden war es soweit, Akku geladen, ab in die Kamera und Schalter an…. Die Einstellmöglichkeiten sind gewaltig. Einziger Nachteil, den ich aber bewusst in Kauf genommen habe, dass diese Kamera keine Spotmessung hat. Das mitgelieferte Objektiv ist für den Anfang ausreichend aber schon bei den ersten Testfotos habe ich gemerkt, das es meinen Ansprüchen nicht genügen wird womit ich aber auch gerechnet habe. Alles in allem ist diese Kamera kein Fehlkauf und kann sich ohne schlechtes Gewissen als Semiprofessionelle digitale Spiegelreflexkamera bezeichnen.
Als Nachtrag zu diesem Artikel sei noch erwähnt, wer wirklich gestochen scharfe Fotos haben bzw fotografieren als richtiges Hobby ausüben möchte, der sollte sich nur das Gehäuse ( Body ) kaufen und sich für ungefähr den gleichen Preis noch ein Objektiv dazu bestellen und auf das Kit verzichten.
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